Südamerika · Land für Land
Pazifikküste, Wüste und die Anden. Von Máncora im Norden über Machu Picchu und den Rainbow Mountain bis zum Colca Canyon im Süden, eines der intensivsten Länder unserer Reise.
Nach über anderthalb Monaten in Ecuador haben wir die Grenze nach Peru überquert und sind direkt an der Pazifikküste gelandet. Peru war eines der abwechslungsreichsten Länder der ganzen Reise. Vom Surfer-Ort Máncora im Norden über die Lehmstädte bei Trujillo bis in die Bergwelt rund um Huaraz auf über 4.000 Metern war bisher alles dabei.
Von Paracas ging es weiter nach Huacachina, der Oase mitten in der Wüste mit Sandboarding und Sonnenuntergang über den Dünen, und dann nach Nazca zu den berühmten Nazca-Linien. Von dort aus sind wir nach Cusco weitergereist, haben eine Nacht in Ollantaytambo verbracht und sind anschließend nach Aguas Calientes gefahren, von wo aus wir Machu Picchu besucht haben. Danach haben wir den Rainbow Mountain bestiegen und sind über Cusco weiter nach Arequipa gereist.
Von Arequipa aus ging es auf eine Wanderung zum Colca Canyon mit einer Übernachtung im Tal. Anschließend sind wir nach Puno weitergereist und haben dort ebenfalls eine Nacht verbracht, bevor wir mit dem Bus über den Titicacasee nach Copacabana in Bolivien weitergefahren sind. Hier sammeln wir alle Videos, Orte und Blog-Artikel aus Peru an einer Stelle, ehrlich und direkt von unterwegs.
☀️ Beste Reisezeit
Perus Küste (u.a. Lima) ist ganzjährig mild und trocken. Für das Hochland rund um Cusco und Machu Picchu ist die Trockenzeit von Mai bis September die beliebteste Reisezeit; in der Regenzeit von Dezember bis März können Wege schwieriger und manche Touren eingeschränkt sein. Der Amazonas-Regenwald ist ganzjährig feucht und warm.
🚌 Fortbewegung
Fernbusse (z.B. Cruz del Sur) sind komfortabel und decken die Küste gut ab, für weite Strecken wie Lima–Cusco lohnt sich meist ein Inlandsflug. Nach Machu Picchu geht es mit dem Zug (PeruRail/IncaRail) oder zu Fuß auf dem Inka-Trail.
🛡️ Sicherheit
Wir haben uns auch in Peru überall sicher gefühlt, waren aber nie allein oder nachts unterwegs. Einheimische haben uns immer wieder vor bestimmten Gefahren gewarnt, und wer sich daran hält, ist meistens auf der sicheren Seite. Wie in den anderen Ländern sind wir ausschließlich mit inDrive und Uber statt mit Straßentaxis gefahren. Wir haben immer aufgepasst. Für aktuelle Einschätzungen empfiehlt sich ein Blick in die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.
Reisekasse
Peru war mit 67 Tagen unsere längste Station in Südamerika und kostete uns 2.874,19 Euro pro Person. Am meisten ging fürs Essen drauf, kein Wunder bei Ceviche in Lima und Menüs für zwei Euro in den Anden. Wir hätten gedacht, dass die Zugfahrt nach Machu Picchu das Budget stärker belastet, aber am Ende hielt sich das in Grenzen.
Hinweis: Unsere Auslandskrankenversicherung ist in diesen Zahlen nicht enthalten. Die haben wir einmal für die gesamte Reise abgeschlossen und nicht auf einzelne Länder aufgeteilt. Eine ausführliche Erklärung zu unseren Kosten pro Land folgt außerdem in einem eigenen YouTube-Video.
Videos
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